CEFU Lounge „Innovationsmanagement zwischen Kultur und Struktur“

 

„Die Herausforderung im Innovationsmanagement liegt in der Komplexität des Produktprogrammes, denn jede Region hat ihre spezifischen Besonderheiten. Und genau mit dieser muss man umgehen können“, so Dr. Axel Gomeringer, Leiter „Innovation and Technology Management“ der Festo AG & Co. KG, der die erste CEFU Lounge dieses Jahres eröffnete. Doch wie entstehen überhaupt Innovationen? Wie werden Trends erkannt? Und vor allem, wie kann man Innovationen im Unternehmen fördern?

 

„Die Herausforderung im Innovationsmanagement liegt in der Komplexität des Produktprogrammes, denn jede Region hat ihre spezifischen Besonderheiten. Und genau mit dieser muss man umgehen können“, so Dr. Axel Gomeringer, Leiter „Innovation and Technology Management“ der Festo AG & Co. KG, der die erste CEFU Lounge dieses Jahres eröffnete. Doch wie entstehen überhaupt Innovationen? Wie werden Trends erkannt? Und vor allem, wie kann man Innovationen im Unternehmen fördern?

Häufig bleiben Ideen auf der Strecke oder Prioritäten verschieben sich; so oder ähnlich sieht der Alltag in den meisten Unternehmen aus. Laut Gomeringer müssen in einem Unternehmen zuerst Rahmenbedingen geschaffen werden, um Innovationen hervorbringen zu können.

In einem ersten Schritt müssen sogenannten „Megatrends“ erkannt und gefiltert werden. Festo analysiert diese in Form einer Trendanalyse. Gomeringer betont in diesem Zusammenhang, dass hierbei nicht die reine Identifikation der Trends im Mittelpunkt steht, sondern der Transfer der Trends auf das eigene Unternehmen. Zu klären ist der Einfluss dieser auf die gesamte Wertschöpfungskette. Es stellt sich somit die Frage „Was könnte passieren und wie beeinflusst uns das?“. Wichtig ist es, diese „Future Scans“ in regelmäßigen, nicht zu langen Abständen durchzuführen. Dies kann durch den immer wieder kehrenden Zyklus der Technologien begründet werden. „Wenn alle über Elektromobilität sprechen, dauert es noch ziemlich lange, bis dieser Trend vergangen ist“, beschreibt Herr Dr. Gomeringer. „Die Kunst ist es herauszufiltern, in welchem Stadium sich der Trend gerade befindet und zu erkennen, wann er die Marktreife erreicht.“

Einige Unternehmen verfügen über ein betriebliches Vorschlagswesen und ähnliche Einrichtungen, doch diese sind nicht auf die eigentliche Produktentwicklung fokussiert. Daher ist es sinnvoll, Plattformen zu schaffen, die die Möglichkeit geben, Ideen hervorzubringen. „Wichtig ist es hierbei diese möglichst eingängig zu gestalten, um die Hemmschwelle zur Eingabe von Ideen möglichst gering zu halten“, so Gomeringer. Die Praxis zeigt, dass der Erfolg solch eines Projektes größer ist, wenn beispielsweise in Form einer Ideenkampagne zur Ideeneinreichung aufgerufen wird. Weitere Möglichkeiten stellen Ideenwettbewerbe mit Studenten, Gemeinschaftsentwicklungen mit Lead Customers oder eine intensive Netzwerkpflege dar.

Zum Ende der Veranstaltungstellte Herr Dr. Gomeringer den Teilnehmern der CEFU Lounge noch „SmartBird“, einen von der Silbermöwe inspirierter, bionische Technologieträger, vor. Denn: „Technik ist besser zu verkaufen, wenn es die Gefühlswelt der Menschen erreicht.“ Innovationsmanagement ist immer auch ein Stück Imagebildung.

Auch diese CEFU Lounge zeichnete sich durch großes Interesse und eine rege Diskussionen unter den Teilnehmern aus. Im Anschluss fand wie gewohnt ein Austausch bei einem kleinen Empfang statt.

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